RME TotalMix FX mit Fireface UCX II: Oberfläche selbst aufbauen

Eine vollständige, schrittweise Praxisanleitung für neue TotalMix-Anwender: Oberfläche verstehen, eigene Kanalstruktur aufbauen, Submixe erstellen, Main und Phones zuweisen, PFL/Cue nutzen, Einstellungen speichern und TotalMix Remote einrichten.

KB-ID AV000034 · Version 1.0 · Stand 29.08.2026

AV000034Audio / VideoRMEFireface UCX IITotalMix FX

1. Ziel und Arbeitsweise

Diese Anleitung dokumentiert nicht nur ein fertiges Setup. Sie erklärt das Modell hinter TotalMix FX so, dass eine neue Anwenderin oder ein neuer Anwender danach eine eigene Oberfläche für andere Kanalzahlen, Namen, Stereopaare und Ausgangsmischungen aufbauen kann.

Praxisziel dieser Konfiguration8 Analogeingänge und 8 ADAT-Eingänge, Pan pro Kanal, Mono- oder Stereopaare nach Bedarf, PFL-Vorhören, Gain, EQ und Dynamics pro Kanal, Hauptmix über Analog 1/2, Phones über Analog 7/8 sowie optionale Submixe über Analog 3 bis 6 und ADAT 1 bis 8.

Inhaltsübersicht

  1. Das TotalMix-Grundprinzip
  2. Oberfläche lesen
  3. Sicher vorbereiten
  4. Touchfreundliche Ansicht
  5. Kanäle auswählen und anordnen
  6. Mono und Stereo
  7. Gain, Fader, Pan, EQ, Dynamics
  8. Main und Phones
  9. PFL und Cue
  10. Zusätzliche Submixe
  11. Layout, Snapshot, Workspace
  12. TotalMix Remote
  13. Praxisbeispiel
  14. Abschlusskontrolle

2. Das TotalMix-Grundprinzip

Hardware Inputs
Analoge und digitale Eingangssignale
Unabhängige Submixe
Für jeden Hardwareausgang eigener Pegel und eigenes Pan
Hardware Outputs
Main, Phones, Monitor, Aufnahme, ADAT
Der wichtigste LernpunktDer sichtbare Eingangsfader ist normalerweise kein einziger globaler Kanalfader. Der Fader zeigt den Sendepegel des Eingangssignals zum gerade ausgewählten Hardwareausgang. Wird ein anderer Ausgang gewählt, können die Eingangsfader andere Positionen anzeigen. Das ist korrekt und kein verlorener Mix.

Die drei Reihen

BereichInhaltAufgabe
Hardware InputsAnalogeingänge, ADAT, SPDIF, AESEingang auswählen, Gain und Bearbeitung einstellen, Signal zu Submixes senden
Software PlaybackWiedergabekanäle von Windows oder einer DAWComputerwiedergabe in einen oder mehrere Ausgangsmixe einfügen
Hardware OutputsAnaloge und digitale AusgängeSubmix auswählen und dessen Gesamtpegel einstellen

Die empfohlene Arbeitsweise ist Submix View: Zuerst einen Hardwareausgang anklicken, danach die Eingangsfader und Panoramaregler für genau diesen Ausgang einstellen.

3. Orientierung an der bereinigten Oberfläche

Annotierte TotalMix-FX-Oberfläche mit nummerierten Bereichen
Abbildung 1: Ein mögliches, bereits bereinigtes Veranstaltungs-Layout. Die orange Umrandung um Main zeigt den aktuell ausgewählten Submix.
1Hardwareeingänge2aktuelles Routingziel je Eingang3optionale Hardwareausgänge4Phones 1 auf Analog 7/85Main auf Analog 1/26View Options7Control Room und Assign8Control Strip mit Undo/Redo
So prüfst du, was du gerade mischstSuche zuerst den hell markierten oder farbig umrandeten Ausgang. In Abbildung 1 ist Main ausgewählt. Alle Eingangsfader oberhalb zeigen deshalb ihren Anteil am Main-Mix.

4. Vor Beginn sicher vorbereiten

1

Full Mode verwenden

Options → Operational Mode → Full Mode

Nur im Full Mode stehen die vollständigen Routing- und Submix-Funktionen zur Verfügung.

2

48 kHz für acht ADAT-Kanäle

Bei 44,1 oder 48 kHz stehen alle acht ADAT-Kanäle zur Verfügung. Bei höheren Samplefrequenzen sinkt die ADAT-Kanalzahl durch S/MUX. Für dieses Veranstaltungssetup wird 48 kHz verwendet.

3

Ausgänge zunächst leise stellen

Main und Phones vor dem Anschliessen oder Aufsetzen des Kopfhörers deutlich absenken. Erst nach der Routingkontrolle langsam anheben.

4

Digitalclock prüfen

Bei einem externen ADAT-Wandler muss genau ein Gerät Clock-Master sein. Im RME Settings-Dialog muss der beteiligte Digitaleingang Sync und nicht nur Lock melden.

5. Touchfreundliche Ansicht aufbauen

5.1 Zwei Reihen und Eingänge oben

Öffne Options → Settings → Mixer und aktiviere:

  • Live Mode, PFL replaces Solo
  • Exclusive Solo/PFL Mode
  • 2-Row Mode with only Input in first row

Aktiviere danach im rechten Bereich 2 Row. Die obere Reihe enthält jetzt nur die Hardwareeingänge. Software Playbacks werden in die zweite Reihe verschoben, aber dadurch noch nicht ausgeblendet.

5.2 Kanalbreite

Das kleine Pfeilsymbol unten im Kanalzug wechselt zwischen breiter und schmaler Darstellung. Mit Strg plus Klick auf das Pfeilsymbol werden der gewählte Kanal und alle rechts davon liegenden Kanäle gemeinsam umgeschaltet.

Keine stufenlose BreiteTotalMix bietet eine breite und eine schmale Darstellung, aber keine frei ziehbare Kanalbreite.

5.3 Versehentliche Touch-Befehle reduzieren

In den Preferences kann die Doppelklick-Faderaktion deaktiviert werden. Das verhindert, dass ein empfindlicher Touchscreen einen Fader unbeabsichtigt auf 0 dB oder minus unendlich setzt.

6. Kanäle auswählen, benennen und sichtbar machen

Ausschnitt der verwendeten Hardwareeingänge
Abbildung 2: Obere Reihe mit benannten Hardwareeingängen. Laptop und Video sind als Stereopaare dargestellt.

6.1 Nicht benötigte Kanäle ausblenden

1

Channel Layout öffnen

Options → Channel Layout
2

Bereich wählen

Die Register Inputs, Playbacks und Outputs werden getrennt bearbeitet.

3

Kanäle markieren

Mehrere Einträge mit Umschalt- oder Strg-Taste markieren.

4

Im Mixer ausblenden

Hide Channel in Mixer/Matrix aktivieren.

Ausgeblendet bedeutet nicht deaktiviertEin bestehendes Routing, Mixing oder FX-Processing bleibt aktiv. Der Kanal ist nur nicht mehr sichtbar und kann deshalb in dieser Ansicht nicht direkt bearbeitet werden.

6.2 Empfohlenes Layout für dieses Projekt

RegisterSichtbarAusgeblendet
InputsAnalog 1 bis 8, ADAT 1 bis 8SPDIF, AES
Playbacksvorerst keinealle Software Playbacks
OutputsAnalog 1/2, 3/4, 5/6, Phones 7/8, ADAT 1 bis 8SPDIF, AES

6.3 Namen und Farben

Ein Doppelklick auf den Kanalnamen ermöglicht einen eigenen Namen. Im Channel-Layout-Dialog können Namen in Folge eingegeben und Farben zugewiesen werden. Names in View Options zeigt bei Bedarf zusätzlich die ursprünglichen RME-Kanalnamen.

Gute BenennungVerwende Funktionsnamen statt Buchsennummern, zum Beispiel Mic 1, dbx Mic 1, Laptop, Video, Funk 1 bis Funk 8. Die physische Zuordnung gehört zusätzlich in die Abschlusskontrolle oder eine Anschlussliste.

7. Mono- und Stereokanäle nach Bedarf

1

Kanaleinstellungen öffnen

Im gewünschten Kanal auf das Zahnrad beziehungsweise Werkzeug-Symbol klicken.

2

Stereo ein- oder ausschalten

Mit Stereo wird ein festes Kanalpaar zusammengefasst oder wieder in zwei Monokanäle getrennt.

Mögliche Paare sind Analog 1/2, 3/4, 5/6, 7/8 sowie ADAT 1/2, 3/4, 5/6 und 7/8. Nicht benachbarte Kanäle können nicht zu einem gemeinsamen TotalMix-Stereokanal verbunden werden.

QuelleEmpfohlener ModusBedienelement
ein MikrofonMonoPanorama
Laptop, Videoplayer, KeyboardStereoBalance und Stereo Width
zwei unabhängige Funkstreckenzwei Monokanäleeigenes Pan pro Kanal
Nach dem Trennen prüfenJe nach Preference können die beiden neuen Monokanäle hart links und rechts stehen. Für typische Sprachkanäle beide Panoramaregler wieder auf Mitte setzen oder Center Balance/Pan when changing Mono/Stereo aktivieren.

8. Einen Kanal vollständig einstellen

8.1 Gain, Fader und Panorama nicht verwechseln

ReglerFunktionPrüfung
Gainpasst den Pegel am analogen Eingang beziehungsweise Vorverstärker ankräftiges Nutzsignal mit ausreichendem Headroom, kein Over
Submix-Faderbestimmt den Anteil am aktuell ausgewählten AusgangAusgang zuerst auswählen, dann Fader einstellen
Pan/Balancepositioniert das Signal im aktuell ausgewählten Stereo-SubmixSprachkanäle meist Mitte, Stereoquellen auf korrekte L/R-Zuordnung prüfen
ADAT-GainDer ADAT-Eingang ist bereits digital. Der analoge Vorverstärker-Gain wird am externen Wandler eingestellt, ausser ein kompatibles RME-Aux-Device erlaubt dessen Fernsteuerung. Der TotalMix-Fader ersetzt diese Aussteuerung nicht.

8.2 EQ

Mit EQ öffnest du Low Cut und den parametrischen Equalizer. Arbeite in dieser Reihenfolge:

  1. Low Cut nur so hoch setzen, dass Stör- und Trittschall reduziert werden, ohne die gewünschte Stimme oder Quelle auszudünnen.
  2. Störende Frequenzbereiche zuerst moderat absenken.
  3. Anhebungen sparsam verwenden und die Pegelanzeige auf Over prüfen.
  4. Nützliche Einstellungen als EQ-Preset speichern.

8.3 Dynamics

Mit D öffnest du Compressor, Expander und Auto Level. Beginne mit moderaten Einstellungen, höre die Wirkung im Kontext und beobachte die Gain-Reduction-Anzeige. Starkes Auto Level kann in Sprechpausen Umgebungsgeräusche oder Rückkopplungsneigung anheben.

8.4 Einstellungen wirken auf alle Routings

EQ und Dynamics des Eingangskanals wirken auf alle Submixe dieses Kanals. Der Fader und das Pan können dagegen pro Ausgang unterschiedlich sein.

9. Main und Phones korrekt zuweisen

Control-Room-Bereich mit Phones, Main und Assign
Abbildung 3: Rechts befinden sich Phones 1, Main, Assign und die globalen Control-Room-Funktionen.
1

Main Out festlegen

Control Room → Assign → Main Out → Analog 1/2
2

Phones festlegen

Control Room → Assign → Phones 1 → Analog 7/8
3

Vorhörziel festlegen

Control Room → Assign → Cue/PFL to → Phones 1
KopfhörerschutzPhones vor dem ersten Test deutlich absenken. Das UCX II kann am Kopfhörerausgang hohe Pegel liefern. Den Kopfhörerpegel erst bei laufendem, kontrolliertem Signal langsam erhöhen.

Der normale Phones-Submix wird erstellt, indem Phones 1 ausgewählt und danach die Eingangsfader eingestellt werden. Wird PFL oder Cue aktiviert, dient derselbe physische Ausgang als Vorhörweg.

10. PFL und Cue richtig unterscheiden

FunktionBedienortWas wird gehört?
PFLSolo/PFL-Taste eines Eingangsein einzelner Eingang vor dem Submix-Fader
CueCue-Taste eines Hardwareausgangsder vollständige Submix dieses Ausgangs
Phones-SubmixPhones 1 auswählen und Eingangsfader mischender normale, eigene Kopfhörermix

PFL einrichten

Unter Options → Settings → Mixer werden Live Mode, PFL replaces Solo und Exclusive Solo/PFL Mode aktiviert. Damit führt die Solo-Taste die PFL-Funktion aus und ein neuer PFL-Kanal löst den vorherigen ab.

Prüfroutine

  1. Main ausgewählt lassen und einen Eingangsfader schliessen.
  2. PFL am Eingang aktivieren.
  3. Das Signal muss auf Phones hörbar sein, obwohl der Main-Send geschlossen ist.
  4. PFL deaktivieren. Der normale Phones-Submix muss wieder hörbar sein.
  5. Einen optionalen Hardwareausgang mit Cue abhören und danach Cue wieder lösen.

11. Zusätzliche Ausgangsmischungen

Hardwareausgänge und Control Room in der unteren Reihe
Abbildung 4: Optionale Hardwareausgänge unten. Jeder Ausgang kann einen eigenen Submix erhalten.

Das Vorgehen ist immer gleich:

  1. Gewünschten Hardwareausgang anklicken.
  2. Prüfen, dass genau dieser Ausgang hervorgehoben ist.
  3. Eingangsfader und Pan für diesen Ausgang einstellen.
  4. Ausgangsfader auf einen sicheren Pegel stellen.
  5. Mit Cue über Phones kontrollieren.
AusgangMögliche Verwendung
Analog 3/4Aufnahme, Streaming, Nebenraum oder Monitorpaar
Analog 5/6weiteres Monitorpaar oder Delay-Lautsprecher
ADAT 1/2 bis 7/8vier digitale Stereo-Submixe oder einzelne Monowege
Trim bewusst einsetzenDer globale Trim-Modus lässt einen Eingangsfader alle aktiven Routings dieses Kanals gemeinsam verändern. Das kann bei einem einfachen Live-Mix hilfreich sein. Bei unabhängigen Monitormischungen kann es aber unerwünscht sein. Dann Trim deaktivieren und jeden Submix getrennt bearbeiten.

12. Layout Preset, Snapshot und Workspace

SpeicherartSpeichert hauptsächlichTypischer Einsatz
Layout PresetSichtbarkeit, Remote-Ausschlüsse, Namen, Farben und je nach Preference AnsichtsstatusAnalog, ADAT, Live, Übersicht
SnapshotMixerzustand wie Routing, Fader, Pan, Mute und BearbeitungEinlass, Präsentation, Pause, Diskussion
WorkspaceGesamtprojekt inklusive Snapshots und Layout PresetsVeranstaltung oder Raum komplett sichern

12.1 Layout Preset speichern

  1. Options → Channel Layout öffnen.
  2. Store anklicken.
  3. Gewünschten Preset-Speicherplatz anklicken.
  4. Preset per Doppelklick sinnvoll benennen.

12.2 Workspace speichern

  1. File → Save Workspace As…
  2. Dateinamen vergeben, zum Beispiel Live 16 Inputs.tmws.
  3. Spätere Änderungen mit Strg + S sichern.
Wichtige ReihenfolgeLayout Presets werden im Workspace gespeichert. Nach Änderungen am Layout daher auch den Workspace erneut speichern.

12.3 Wiederherstellung testen

Nach dem Speichern TotalMix nicht sofort produktiv einsetzen. Zuerst den Workspace neu laden und prüfen, ob Main, Phones, PFL-Ziel, sichtbare Kanäle, Mono/Stereo-Zustände, Namen, EQ und Dynamics erwartungsgemäss wiederhergestellt werden.

13. Gesamten Mixer mit TotalMix Remote bedienen

Fireface UCX II
Hardwaremixer
Windows-Host
TotalMix FX per USB
Remote-Gerät
Windows, macOS oder iPad im Netzwerk

13.1 Host einrichten

  1. Options → Network Remote Settings öffnen.
  2. Enable TotalMix Remote Server aktivieren.
  3. Windows-Firewall für das private Veranstaltungsnetz freigeben.
  4. Host-IP notieren. Standardport ist üblicherweise 7009.

13.2 Remote verbinden

  1. TotalMix Remote auf dem zweiten Gerät starten.
  2. In Host Connection Settings die IP des Hosts eintragen.
  3. Port 7009 verwenden, sofern am Host nicht geändert.
  4. Status Connected prüfen.
NetzwerkausfallFällt nur die Remote-Verbindung aus, läuft der Mix im UCX II weiter. TotalMix Remote ist die Bedienoberfläche, nicht der Audiotransport.

Für Veranstaltungen ist eine kabelgebundene Ethernet-Verbindung vorzuziehen. Die Remote kann eine eigene, lokal gespeicherte GUI-Ansicht besitzen. Der Mixzustand kommt vom Host, bestimmte Darstellungsdetails wie offene Panels oder Kanalbreiten können lokal abweichen.

14. Praxisbeispiel: „Live 16 Inputs“

Das gezeigte Beispiel verwendet folgende benutzerfreundliche Namen:

Sichtbarer KanalTypBeispielhafte Verwendung
Mic 1, Mic 2Monodirekte Mikrofone am UCX II
dbX Mic 1, dbX Mic 2Monoweitere analoge Mikrofonwege
LaptopStereoanaloger Stereo-Zuspieler
VideoStereozweiter Stereo-Zuspieler
Funk 1 bis Funk 8Monoacht ADAT-Eingänge

Main liegt auf Analog 1/2. Phones 1 liegt auf Analog 7/8 und ist Ziel für PFL/Cue. Analog 3/4, Analog 5/6 und ADAT 1/2 bis 7/8 bleiben für optionale Submixe sichtbar.

Ein Bild ist kein RoutingnachweisEin sauber aussehendes Layout beweist noch nicht, dass alle Eingangsfader im Main geöffnet sind. Im Submix Main jeden Eingang einzeln prüfen. In der gezeigten Aufnahme ist beispielweise nur ein Eingang sichtbar auf 0 dB, mehrere andere stehen noch auf minus unendlich.

15. Abschlusskontrolle vor einer Veranstaltung

Signal und Routing

  • 48 kHz eingestellt
  • ADAT zeigt Sync
  • alle 16 Eingänge zeigen Signal
  • Main ist Analog 1/2
  • Phones ist Analog 7/8
  • Cue/PFL-Ziel ist Phones 1
  • jeder Main-Send geprüft
  • Pan/Balance jedes Kanals geprüft

Bedienung und Sicherheit

  • Phones zunächst leise
  • PFL funktioniert bei geschlossenem Main-Send
  • Exclusive PFL funktioniert
  • Cue jedes benötigten Submixes geprüft
  • EQ/Dynamics ohne Over
  • Workspace gespeichert und neu geladen
  • Remote zeigt Connected
  • Fallback-Bedienung am Host möglich

Fehlersuche in drei Fragen

  1. Welcher Hardwareausgang ist gerade ausgewählt? Sonst wird möglicherweise der falsche Submix bearbeitet.
  2. Ist der Kanal nur ausgeblendet? Über Channel Layout und All lässt er sich wieder sichtbar machen.
  3. Ist der ADAT-Eingang wirklich Sync? Nur Lock reicht für einen störungsfreien Verbund nicht aus.

16. Quellen und Dokumentstand

  • RME, Bedienungsanleitung Fireface UCX II, Version 1.6, Februar 2026, insbesondere Kapitel 25 bis 30.
  • RME TotalMix FX, exportierte Hilfedatei contents.htm, Bereiche Channels, Channel Layout, Settings, OSC und TotalMix Remote Server.
  • Eigene TotalMix-FX-Screenshots des beschriebenen UCX-II-Projekts, Stand 29.08.2026.

Hinweis: Menünamen können sich zwischen TotalMix-Versionen geringfügig unterscheiden. Vor einer produktiven Veranstaltung immer anhand der installierten Version testen.

Änderungslog

VersionDatumÄnderung
1.029.08.2026Vollständige Migration der TotalMix-FX-Praxisanleitung ins avitech TechWiki; eingebettete Grafiken erhalten und SEO-/Metadatenstruktur ergänzt.